Porträt des Küchenchefs

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Der Küchenchef und sein Werdegang

Genießer und Feinschmecker verfallen dem Charme der provenzalischen Küche unseres Küchenchefs Christophe Renaud, mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet. Er bietet eine kreative und großzügige Küche mit unterschiedlichen mediterranen Aromen; die Soßen kann man auch mit einem hausgemachten Brot genießen. Eine feine, pflanzenbasierte Küche mit authentischen Aromen, ausgehend von frischen Produkten aus dem Garten des La Coquillade oder der Region: Olivenöle des Luberon, Mittelmeerfische, Bio-Geflügel aus dem Luberon…

Christophe Renaud gestaltet seine Gerichte wie Gemälde. Das Menü entfaltet sich in einer Farandole vielfältiger Zubereitungen, die im Wesentlichen auf Gemüse beruhen: Gazpacho von alten Tomatensorten des Luberon, weißer Spargel der Region/Maltaise von Blutorangen, Streusel, Erdbeeren aus Carpentras ‒ das alles erfreut den Gaumen der Gäste.

Für den Küchenchef, der aus den Charentes Maritimes stammt, ist das Kochen eine große Leidenschaft. Nachdem er in den Vereinigten Staaten, im Elsass im "L'Auberge d l'Ill", in der Camargue im "La Chassagnette" und anschließend im "L'Atelier de Jean-Luc Rabanel" gearbeitet hatte, entschied er sich für den Luberon und hat sich auf der Coquillade niedergelassen.

Empfehlungen des Küchenchefs

Poutargue oder Boutargue:
Mehrere Länder streiten sich um den Ursprung der Poutargue. In Frankreich wurde sie von den Phöniziern in die Provence importiert, als diese im 11. Jahrhundert v. Chr. Marseille gründeten. In Martigues, einem idyllischen provenzalischen Hafen mit seinen Kanälen, ist die Poutargue zu einer absoluten Spezialität geworden. Es handelt sich dabei um Rogen der Meeräsche, die gesalzen und getrocknet werden, bevor sie mit einer dünnen Wachsschicht überzogen werden, um die Qualität des Produktes zu schützen. Dieses Gericht, das im gesamten Mittelmeerraum geschätzt wird, heißt im Übrigen Kaviar des Mittelmeers. Je nachdem, ob es sich um Rogen der gelben oder schwarzen Meeräsche handelt, ist die Poutargue entweder hellgelb oder kupferfarben orange.

Empfehlung von Küchenchef Christophe RENAUD: "Mit dem jodhaltigen und leicht bitteren Geschmack passt die Poutargue bestens zum Olivenöl unserer Region. Sie ist außerdem köstlich, wenn sie auf ein Baby-Artischocken-Carpaccio gerieben wird oder in feinen Scheiben auf Toastbrot mit Olivenöl und Zitronensaft serviert wird."

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